Anike auf Lukas

Anike auf Lukas

Seit Anike vor vier Jahren durch eine Ferienpass-Aktion das erste Mal hierhergekommen ist, gehört der Trippel-Trappel-Hof zu ihrem und damit auch zu unserem Leben. Was mich besonders beeindruckt, ist die empathische wie kompetente Betreuung aller Kinder mit ihren jeweiligen Bedürfnissen.

Hier wird jeder Reitschüler dort abgeholt, wo er steht – ganz ohne Druck oder künstliche Wettbewerbssituationen. Es wird darauf geachtet, dass die Kinder in ihrem eigenen Tempo lernen dürfen, was in meinen Augen einen enormen Unterschied macht.

Der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt, wodurch auf jedes Kind individuell eingegangen werden kann. Die Kinder haben die Möglichkeit, die Reitstunde aktiv mitzugestalten und eigene Ideen einzubringen.

Das stärkt nicht nur ihr Selbstbewusstsein, sondern lässt sie auch mit noch mehr Freude und Motivation lernen. Anike ist auch ein großer Fan der zwischendurch immer mal wieder eingestreuten Theoriestunden.

Ein wichtiger Aspekt ist für mich das gemeinschaftliche Miteinander des gesamten Teams, so wie es auf dem Hof gelebt wird. Die Helfer-Mädchen werden von den Jüngeren wie „große Schwestern“ wahrgenommen und sind nicht nur tolle Vorbilder, sondern geben den Kleineren auch ein Gefühl von Zugehörigkeit und unterstützen bei Bedarf immer gerne.

Für uns Eltern ist es zudem schön, dass auch wir am Alltag auf dem Hof teilhaben bei Unsicherheiten des Kindes jederzeit dabeibleiben können. Diese Transparenz schafft Vertrauen und lässt uns an den Fortschritten und den kleinen Erfolgen der Kinder partizipieren.

Besonders gut finde ich den pädagogischen Ansatz, die Pferde als echte Partner einzubinden. Die Vielfalt an Ponys in jeder Größe und mit unterschiedlichem Temperament ermöglicht es den Kindern, von vielen verschiedenen Pferdepersönlichkeiten zu lernen. Die Kinder entwickeln so Verständnis für die Bedürfnisse der einzelnen Tiere und eine besondere Achtsamkeit im Umgang mit ihnen. Für Anike ist der Trippel-Trappel-Hof ein Ort, an dem sie nicht nur das Reiten, sondern auch viel über Verantwortung, Geduld und Empathie lernt.

Neben dem „normalen“ Unterrichtsprogramm gibt es auch andere tolle Veranstaltungsangebote, sei es das perfekt organisierte Turnier oder das Weihnachtswichteln mit dem Nikolaus sowie Ferienreitschule mit Reitabzeichen-Abnahme. Und auch das Angebot für sehr liebevoll organisierte Kindergeburtstage haben wir für uns schon mal genutzt und ich würde behaupten, die Mädels hatten alle sehr viel Spaß mit Knut als „Regenbogen-Einhorn“.

Komplettiert wird die gemütliche Atmosphäre auf Mandys Hof außerdem durch eine bunte Katzentruppe, die den Stallalltag bereichert und Besucher jeden Alters erfreut.

Um es kurz zu machen: Wir sind super froh, damals den Trippel-Trappel-Hof für uns entdeckt zu haben und die Nachmittage im Stall sind immer ein Highlight der Woche.😉

Anike auf Lukas
Renate auf Kamino

Renate auf Kamino

 

35 Jahre meines Lebens bin ich im Kontakt mit Pferden gewesen und aktiv geritten. 

Es ist mir sogar gelungen Hobby und Beruf zu verbinden und ich durfte 20 Jahre beim Andreaswerk das therapeutische Reiten durchführen. 

Leider habe ich eine Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) die mit der Zeit bei der Arbeit mit dem Pferd und den Kindern große Probleme machte. So habe ich vor 20 Jahren entschieden die Arbeit mit Pferd und Kindern sowie das aktive Reiten aufzugeben – nach dem Motto „ganz oder gar nicht“ 

Inzwischen bin ich 67 Jahre und Oma von sehr reit begeisterten Enkelinnen. Dadurch kam ich wieder in Kontakt mit Pferden und die Sehnsucht einfach mal wieder – im sicheren Rahmen- auf einem Pferd zu sitzen und mich tragen zu lassen wuchs beständig und ich fing an vom Reiten zu träumen. 

Da ich meine Träume lieber lebe, als mein Leben zu träumen, habe ich mich auf die Suche nach einer Reitmöglichkeit auf einem sicheren Pferd gemacht. 

Das war beschwerlich, bis ich mich bei Mandy auf dem Trippel Trappel Hof erkundigt habe. Bis dahin dachte ich, das Angebot dort sei nur für Kinder…. 

Und nun sitze ich jede Woche freitags glücklich auf Kamino auf dem Trippel Trappel Hof! 

In meinem Kopf hatte ich noch die Idee, Reiten zu können. Ich wurde schnell von meinem Körper vom Gegenteil überzeugt!

Krämpfe in den Beinen beim Aufsitzen, das Gefühl noch nie auf einem Pferd gesessen zu haben….. Trotzdem habe ich mich bei Mandy und Kamino gleich sicher gefühlt und gedacht: endlich wieder „Zuhause“.

Inzwischen erinnert mein Körper sich langsam an alte Reiterfahrungen und aus „nur Schritt Reiten wollen“ ist traben geworden und der Galopp ist schon geplant!

Wahnsinn wie viele Muskeln beim Reiten beansprucht werden. Ich spüre sie beim Reiten und danach sehr deutlich. Wichtiger ist jedoch, für mich, die Möglichkeit komplett abzuschalten vom Alltag und mich ganz auf die Begegnung und den Kontakt mit dem Pferd einzulassen.

Das fühlt sich nach echter „Auszeit“ an. 
Einfach Sein, verbunden mit dem Pferd, das mir gleichzeitig deutlich eine Resonanz auf meinen Sitz, meine Körperspannung gibt.

Je mehr ich loslasse, desto freier bewegt sich Kamino unter und mit mir! 
 
Ich möchte diese Stunden nicht mehr missen und bedanke mich bei Mandy, die mir diese Zeit ermöglicht und mich empathisch und Sicherheit gebend begleitet, ganz im Sinne von: „nichts muss, alles kann!“ 


Dankeschön 😊  
Renate Kreienborg

Foto von Renate auf Pferd Kamino
Meine Erfahrungen – Jennifer

Meine Erfahrungen – Jennifer

 

Mein Name ist Jennifer ich bin 38 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder (9,7,2 Jahre) 

Seit 2017, als meine älteste Tochter im Alter von 4 Jahren mit dem Reiten begann, sind wir mit dem Trippel Trappel Hof verbunden.

Es war schon immer eine gewissen Neugier, ein Kribbeln in den Fingern da, als ich meine Tochter zum Stall brachte, jedoch war die Angst vor den großen Pferden immer stärker.

Nach einem Klinikaufenthalt im Jahr 2019 ist bei mir eine KPTBS und chronische Depressionen diagnostiziert worden. Nach über 4 Jahren habe ich meinen Mut zusammengefasst und meine erste Reitstunde bei Mandy gehabt.

Damals mit meinem Herzenspferd „Stina“. Ziemlich schnell wurde mir bewusst, dass die Arbeit mit den Pferden mir körperlich und psychisch sehr weiter hilft.

Für mich ist der Trippel Trappel Hof ein Seelenort, Ein Ort, wo ich die Möglichkeit habe, bewusst in Kontakt mit dem Pferd und zu mir selbst zu finden.

Das Reiten lernen steht in unserem therapeutischen Setting nicht im Vordergrund, sondern jede Woche eine neue Erfahrung mit dem Pferd.

Diese Erfahrungen machen es möglich, dass Gefühle wertfrei gefühlt werden können und dürfen.

Mandy ist für mich da. Als Coach, als Zuhörer, als Mutmacher und der Wallach „Rusty“ ist mein Eisbrecher.

In unseren Reitstunden haben wir keinen genauen Ablauf. Es kommt was kommt. Wir beschäftigen uns mit Fragen und Themen des Alltags.

Die Reittherapie ist, zusätzlich zur Psychotherapie, ein fester Bestandteil in meinem Familienleben.

Hier kann ICH Stress abbauen, meine eigenen Bedürfnisse wahrnehmen, meine Denkweise verändern, meine eigenen Stärken wiederentdecken. Die Pferde spiegeln mich und somit kann ich meine Selbstwahrnehmung verbessern und die Selbstwirksamkeit trainieren.

Dies überträgt sich auch auf meinen Alltag und meine Probleme. Durch den Kontakt mit den Pferden erlebe ich viele Emotionen, die sein dürfen und nicht bewertet werden.

Rusty erdet mich, gibt mir Halt und Trost. Durch die Berührungen und das Versorgen der Pferde, kann ich mich zentrieren und bin wieder in meiner Mitte. Mittlerweile habe ich weniger depressive Episoden und bin rundum ausgeglichener. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Eine Runde Trab und Galopp an der Longe löst Glücksmomente aus 

Hinter diesem Reitstall steckt ein tolles Team. Mandy, Reitlehrer*innen, Helfer*innen, die feinfühlig und sensibel auf Mensch und Pferd (Hund, Katze, Maus) eingehen. Wo das Wohl der Tiere und Klienten an erster Stelle steht. Danke, für die tolle Zeit bei euch.